Saarbrücken-Ensheim
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Geschichte
Die älteste urkundliche Erwähnung Ensheims datiert aus dem Jahr 1121, der Ort war damals im Besitz des Klosters von Metz, die Besiedlung dürfte jedoch bereits in gallo-römischer Zeit erfolgt sein. Im 12. Jahrhundert erlangte das Kloster Wadgassen den Besitz von Ensheim und vergrößerte ihn im Laufe der nachfolgenden Jahrzehnte durch Zukauf angrenzender Ländereien. Bis zur Auflösung des Klosters 1792 war Wadgassen Grundherr von Ensheim. 1815 wurde Ensheim zusammen mit der Nachbargemeinde Eschringen bayrisch und gehörte zur Pfalz.Nach dem Ersten Weltkrieg bestimmte der Versailler Friedensvertrag von 1919 den Zusammenschluss des Saarlandes (Saargebietes) unter Aufsicht des Völkerbundes aus den südlichsten preußischen Gebieten sowie dem westlichsten Teil der Westpfalz. Fortan war Ensheim nicht mehr bayrisch, sondern saarländisch.
Die Zugehörigkeit zum Landkreis Sankt Ingbert wurde 1974 mit der Gemeindereform aufgelöst, Ensheim ist seitdem eigenständiger Stadtteil von Saarbrücken.