Paul Dukas
Dukas studierte am Pariser Konservatorium Klavier, Harmonielehre und Komposition und gab dort später Unterricht, u.a. seinem Schüler Olivier Messiaen. Er war mit Claude Debussy befreundet, seit 1892 Musikkritiker (er schrieb u.a. über Debussys Pelléas et Mélisande und Wagners Ring in London unter der Leitung von Gustav Mahler) und nach Aussagen von Zeitgenossen ein Mann von hoher Allgemeinbildung. Er sprach sich gegen eine Imitation des Wagner-Stils aus. Sein Hang zur Selbstkritik führte dazu, dass er eine ganze Reihe komponierter Werke nach ihrem Beginn abbrach und schließlich einige ganz vernichtete, weil sie seinen Ansprüchen nicht genügten. Hohen Bekanntheitsgrad erlangte Dukas durch die Vertonung der Ballade Der Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe (siehe Der Zauberlehrling (Dukas)).
Liste erhaltener Werke (Auswahl)
- Scherzo "L'Apprenti sorcier" ("Der Zauberlehrling") (1897)
- Sonate es-Moll für Klavier (1900)* Polyeucte, Ouvertüre für Orchester (1891)
- Symphonie C-Dur für Orchester (1896)
- Variations, Interlude et Finale, sur un thème de Rameau (für Klavier) (1899-1902, gedruckt 1907)
- Villanelle (für Horn und Klavier) (1905)
- Oper "Ariane et Barbe-Bleue" (1907)
- Prélude élégiaque, sur le nom de Haydn (für Klavier) (1909)
- Ballett "La Péri" (1910)
- La Plainte au loin du Faune (für Klavier) (1920)
- Vocalise-étude (Gesang und Klavier) (1909)
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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