Otto I. (Griechenland)
Otto I. (* 1. Juni 1815 in Salzburg; † 26. Juli 1867 in Bamberg) war der zweitgeborene Sohn König Ludwigs I. von Bayern und der Therese, Prinzessin von Sachsen-Hildburghausen.
Nach Beendigung des griechischen Unabhängigkeitskrieges (1821 bis 1830) und der Ermordung des ersten Gouverneurs von Griechenland 1832 (Ioannis Kapodistrias) kam es zu Chaos in Griechenland. Nach einer Intervention der Großmächte (Großbritannien, Frankreich und Russland) wurde Griechenland am 3. Februar 1830 durch das so genannte Londoner Protokoll zum unabhängigen Königreich erklärt. Als König von Griechenland wurde 1832 von der griechischen Nationalversammlung der damals 16jährige Otto I. von Bayern ausgerufen.
Von 1832 bis 1862 regierte Otto I. in Griechenland. Er hatte seine Residenz in Nafplion bis die Hauptstadt 1834 nach Athen verlegt wurde. Er bestieg am 6. Februar 1832 als "Von Gottes Gnaden, König von Griechenland" den Thron und heiratete am 22. November 1836 in Oldenburg Amalie Maria, Herzogin von Oldenburg (* 21. Dezember 1818; † 20. Mai 1875).
1843 kam es in Griechenland zu einem Volksaufstand, woraufhin unter Otto I. in Athen eine Verfassung verabschiedet wurde. 1862 wird die Regentschaft von König Otto I. durch einen unblutigen Aufstand beendet. Er und seine Frau verlassen Griechenland und kehren nach Bayern zurück. Beide lebten fortan bis zu ihrem Tode in der ehemals fürstbischöflichen Residenz in Bamberg.
Zur Zeit Ottos wurde die griechische Nationalflagge entsprechend angepasst: das Blau entsprach dem bayrischen Mittelblau.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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