Otto I. (Bayern)
Otto I. Wilhelm Luitpold Adalbert (* 27. April 1848 in München; † 11. Oktober 1916 auf Schloss Fürstenried) war König von Bayern. Er ist der jüngere Sohn von König Maximilian II und der jüngere Bruder von König Ludwig II.
Da er wegen seiner Geisteskrankheit regierungsunfähig war (offiziell wurde es so ausgedrückt: "Der König ist schwermütig."), nahm der Prinzregent Luitpold seine Aufgaben wahr. Dessen Sohn Ludwig war ab dem Tod Luitpolds 1912 Prinzregent und ließ sich 1913 als Ludwig III. selbst zum König krönen. Otto behielt jedoch ebenfalls bis zu seinem Tode den Titel des Königs von Bayern. Anmerkung: sowohl von Ludwig II, als auch seinem Bruder Otto I. wurde behauptet, beide seien geisteskrank bzw. schwermütig. Die Psychologie zu dieser Zeit, in der diese Thesen aufgestellt wurden, befand sich in den Kinderschuhen und basierte auf Äußerungen von Dritten, aus denen die ersten Psychologen wage Krankheitsbilder strickten. Bei beiden Königen geht die moderne Psychologie davon aus, dass die Brüder unter dem "Border Line" Syndrom litten, einem Kranheitsbild zwischen "Normalistät" und "psychologischen Auffälligkeiten".
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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