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Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit

ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und gehört zum Weltkulturerbe

Die UNESCO-Liste des Welterbes besteht aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe. Insgesamt umfasst sie 788 Denkmale in 134 Ländern (Stand 2004). Davon sind 611 Kulturdenkmale (K) und 154 Naturdenkmale (N), weitere 23 Denkmale gehören sowohl dem Kultur- als auch dem Naturerbe an (K/N).

Die UN-Sonderorganisation World Heritage Committee unterstützt bei den in der Liste geführten Objekten den Schutz und/oder die Restaurierung durch fachliche und materielle Hilfe.

Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen
2 Rote Liste
3 Definition
4 Die Liste der UNESCO
4.1 Afghanistan
4.2 Ägypten
4.3 Albanien
4.4 Algerien
4.5 Andorra
4.6 Argentinien
4.7 Armenien
4.8 Aserbaidschan
4.9 Äthiopien
4.10 Australien
4.11 Bangladesch
4.12 Belarus (Weißrussland)
4.13 Belgien
4.14 Belize
4.15 Benin
4.16 Bolivien
4.17 Botswana
4.18 Brasilien
4.19 Bulgarien
4.20 Chile
4.21 China
4.22 Costa Rica
4.23 Côte d'Ivoire
4.24 Dänemark
4.25 Deutschland
4.26 Dominica
4.27 Dominikanische Republik
4.28 Ecuador
4.29 El Salvador
4.30 Estland
4.31 Finnland
4.32 Frankreich
4.33 Gambia
4.34 Georgien
4.35 Ghana
4.36 Griechenland
4.37 Großbritannien
4.38 Guatemala
4.39 Guinea
4.40 Guinea-Bissau
4.41 Haiti
4.42 Honduras
4.43 Indien
4.44 Indonesien
4.45 Irak
4.46 Iran
4.47 Irland
4.48 Island
4.49 Israel
4.50 Italien
4.51 Japan
4.52 Jemen
4.53 Jordanien
4.54 Kambodscha
4.55 Kamerun
4.56 Kanada
4.57 Kasachstan
4.58 Kenia
4.59 Kolumbien
4.60 Kongo, Demokratische Republik
4.61 Korea, Demokratische Volksrepublik (Nordkorea)
4.62 Korea, Republik (Südkorea)
4.63 Kroatien
4.64 Kuba
4.65 Laos
4.66 Lettland
4.67 Libanon
4.68 Libyen
4.69 Litauen
4.70 Luxemburg
4.71 Madagaskar
4.72 Malawi
4.73 Malaysia
4.74 Mali
4.75 Malta
4.76 Marokko
4.77 Mauretanien
4.78 Mazedonien
4.79 Mexiko
4.80 Mongolei
4.81 Mosambik
4.82 Nepal
4.83 Neuseeland
4.84 Nicaragua
4.85 Niederlande
4.86 Niederländische Antillen
4.87 Niger
4.88 Nigeria
4.89 Norwegen
4.90 Oman
4.91 Österreich
4.92 Pakistan
4.93 Panama
4.94 Paraguay
4.95 Peru
4.96 Philippinen
4.97 Polen
4.98 Portugal
4.99 Rumänien
4.100 Russland
4.101 Salomonen
4.102 Sambia
4.103 Schweden
4.104 Schweiz
4.105 Senegal
4.106 Serbien und Montenegro
4.107 Seychellen
4.108 Simbabwe
4.109 Slowakei
4.110 Slowenien
4.111 Spanien
4.112 Sri Lanka
4.113 St. Kitts und Nevis
4.114 St. Lucia
4.115 Südafrika
4.116 Sudan
4.117 Suriname
4.118 Syrien
4.119 Tansania
4.120 Thailand
4.121 Togo
4.122 Tschechien
4.123 Tunesien
4.124 Türkei
4.125 Turkmenistan
4.126 Uganda
4.127 Ukraine
4.128 Ungarn
4.129 Uruguay
4.130 Usbekistan
4.131 USA
4.132 Vatikanstadt
4.133 Venezuela
4.134 Vietnam
4.135 Zentralafrikanische Republik
4.136 Zypern
5 Siehe auch
6 Weblinks

Grundlagen

Grundlage ist die 1972 in Stockholm verabschiedete UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Sie ist 1975 in Kraft getreten. Um in die Liste aufgenommen zu werden, muss mindestens eines der sechs Merkmalen erfüllt sein. Das schutzwürdige Objekt muss

Einen Aufnahmeantrag stellen in Deutschland die Bundesländer.

Den Anstoß zum Übereinkommen gab zuvor der Aufruf der UNESCO vom 8. März 1960, die durch den Bau des Assuan-Staudammes vom Nil bedrohten Denkmale in Nubien für die Nachwelt zu retten.

Einmal im Jahr, normalerweise Anfang Juli, trifft sich das UNESCO World Heritage Committee, um über die Aufnahmeanträge der Staaten für neue Denkmale zu entscheiden. Bei diesen Sitzungen wird auch über den Zustand bereits aufgenommener Denkmale beraten.

Das erste deutsche Bauwerk, das Weltkulturerbe wurde, war im Jahre 1978 der Kaiserdom zu Aachen, Grabeskirche Karls des Großen und Krönungskirche der deutschen Könige.

Rote Liste

In die Rote Liste des Welterbes (unten rot markiert: K, N, K/N) werden besonders gefährdete Objekte aufgenommen und zwar selbst dann, wenn der zuständige Unterzeichnerstaat keinen Antrag an die UNESCO stellt. Seit 2004 befinden sich 35 Denkmale auf dieser Liste. So ist beispielsweise der Kölner Dom im Juli 2004 auf die Rote Liste des Welterbes genommen worden, nachdem die Stadt Köln entschieden hatte, ihre Hochhauspolitik, die den Blick auf den Dom einschränkt, fortzusetzen.

Definition

Der Begriff des kulturellen Erbes (héritage) geht auf Henri-Baptiste Grégoire, Bischof von Blois, aus dem 18. Jahrhundert zurück und wurde in der – von den USA nicht unterzeichneten – Haager Konvention vom 14. Mai 1954 kodifiziert:

"Damage to cultural property, belonging to any people whatsoever, means damage to the cultural heritage of all mankind, since each person makes its contribution to the culture of the world"

Zum Welterbe der Menschheit gehört auch das Weltdokumentenerbe (MOV).

Die Liste der UNESCO

Afghanistan

Ägypten

Albanien

Algerien

Andorra

Argentinien

Armenien

Aserbaidschan

Äthiopien

Australien

Bangladesch

Belarus (Weißrussland)

Belgien

Belize

Benin

Bolivien

Botswana

Brasilien

Bulgarien

Chile

China

Costa Rica

Côte d'Ivoire

Dänemark

Deutschland

Dominica

Dominikanische Republik

Ecuador

El Salvador

Estland

Finnland

Frankreich

Gambia

Georgien

Ghana

Griechenland

Großbritannien

Guatemala

Guinea

Guinea-Bissau

Haiti

Honduras

Indien

Indonesien

Irak

Iran

Irland

Island

Israel

Italien

Japan

Jemen

Jordanien

Kambodscha

Kamerun

Kanada

Kasachstan

Kenia

Kolumbien

Kongo, Demokratische Republik

Korea, Demokratische Volksrepublik (Nordkorea)

Korea, Republik (Südkorea)

Kroatien

Kuba

Laos

Lettland

Libanon

Libyen

Litauen

Luxemburg

Madagaskar

Malawi

Malaysia

Mali

Malta

Marokko

Mauretanien

Mazedonien

Mexiko

Mongolei

Mosambik

Nepal

Neuseeland

Nicaragua

Niederlande

Niederländische Antillen

Niger

Nigeria

Norwegen

Oman

Österreich

Pakistan

Panama

Paraguay

Peru

Philippinen

Polen

Portugal

Rumänien

Russland

Salomonen

Sambia

Schweden