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Leopoldstädter Theater

Geschichte

Das Leopoldstädter Theater liegt im zweiten Wiener Gemeindebezirk und wurde von 1781 von Karl von Marinelli eröffnet. Das Spielplan bestand vor allem aus Lokal- und Zauberpossen, Parodien und Singspielen.

Bedeutende Schauspieler in diesem Haus aus dieser Zeit waren Anton Hasenhut, Therese Krones, Johann Nepomuk Nestroy, Johann Joseph La Roche, Ferdinand Raimund und Ignaz Schuster. Große Erfolge feierte auch das Komiker-Trio Karl Blasel, Wilhelm Knaack und Josef Matras.

Ein erfolgreicher Bühnenschriftsteller aus dieser Zeit war Karl Friedrich Hensler. Nach dem Tod von Direktor Marinelli leitete er das Theater bis 1816 als Direktor. Aber auch andere Bühnenautoren konnten hier große Erfolge feiern: Franz Xaver Gewey, Josef Alois Gleich, Friedrich Kaiser, Ferdinand Kringsteiner, Karl Meisl, Johann Nepomuk Nestroy, Joachim Perinet, Ferdinand Raimund. Beinahe schon zum Inventar gehörte der Hauskomponist Werner Müller.

Ab 1821 inszenierte F. Raimund hier auch als Regisseur und in den Jahren 1828 bis 1830 leitete er das Theater als Direktor.

 
Nach längeren finanziellen Schwierigkeiten wurde das Leopoldstädter Theater 1838 an den Theaterdirektor Carl Carl verkauft. Dieser ließ das Haus nach Plänen der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll umbauen. 1847 wurde es unter dem Namen Carltheater neu eröffnet.

Literatur



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