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Karlsruhe

Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Karlsruhe. Für die gleichnamigen Kriegsschiffe siehe: Karlsruhe (Schiff)


Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Region: Mittlerer Oberrhein
Kreis: Stadtkreis
Fläche: 173,46 km²
Einwohner: 283.227 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte: 1.633 Einwohner je km²
Höhe: 115 m ü. NN (Marktplatz)
Postleitzahlen: 76001-76229
Vorwahlen: 0721
Geografische Lage: {}
(Fächermitte, Schlossturm)
Kfz-Kennzeichen: KA
Gemeindeschlüssel: 08 2 12 000
UN/LOCODE: DE KAE
Stadtgliederung: 27 Stadtteile untergliedert in
Stadtviertel beziehungsweise
Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz
76133 Karlsruhe
Offizielle Website: www.karlsruhe.de
E-Mail-Adresse: stadt@karlsruhe.de
Politik
Oberbürgermeister: Heinz Fenrich (CDU)
Stadtrat:
(Letzte Wahl am 13. Juni 2004)
Karlsruhe ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe. Sie wird im Norden, Osten und Süden vom Landkreis Karlsruhe und im Westen vom Rhein begrenzt, welcher hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe ist nach Stuttgart (etwa 65 km östlich) und Mannheim (etwa 60 km nördlich) die drittgrößte Stadt des Landes Baden-Württemberg und hat eine Fläche von etwa 173 km². Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen "Residenz des Rechts" trägt.

Inhaltsverzeichnis
1 Geografie und Raumplanung
2 Geschichte
3 Politik
4 Wirtschaft und Infrastruktur
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6 Sport
7 Gastronomie
8 Karlsruhe im Überblick
9 Weitere Informationsquellen

Geografie und Raumplanung

Karlsruhe liegt in der oberrheinischen Tiefebene und grenzt im Osten an die letzten Ausläufer des Schwarzwaldes und des Kraichgaus.

Die Stadt liegt im "Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim", zu dem die Stadt Karlsruhe, einige Gemeinden des Landkreises Karlsruhe (vor allem die Großen Kreisstädte Bruchsal, Ettlingen, Stutensee und Rheinstetten) sowie die Stadt Pforzheim, der nordwestliche Teil des Enzkreises, die Stadt Mühlacker und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn im nordöstlichen Enzkreis gehören.
Innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein bildet Karlsruhe ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Karlsruhe übernimmt auch für die Gemeinden Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Graben-Neudorf, Linkenheim-Hochstetten, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Walzbachtal und Weingarten (Baden) die Funktion eines Mittelbereichs. Darüber hinaus gibt es auch Verflechtungen mit Gemeinden in südöstlichen Rheinland-Pfalz und im Nord-Elsaß in der Region Pamina (Palatinat, Mittlerer Oberrhein und Nord-Alsace).

Klima

Karlsruhe verfügt über ein mildes Klima und hat im langjährigen Mittel daher auch lediglich 17,1 Eistage pro Jahr (Vergleich: München hat im Schnitt 38,8 Eistage pro Jahr).

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Karlsruhe. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Eggenstein-Leopoldshafen, Stutensee, Weingarten (Baden), Pfinztal, Karlsbad, Waldbronn, Ettlingen und Rheinstetten (alle Landkreis Karlsruhe) sowie Hagenbach und Wörth am Rhein (beide Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz)

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Karlsruhe ist in 27 Stadtteile unterteilt, die sich weiter in Stadtviertel (früher zum Teil auch als Stadtbezirke bezeichnet) gliedern. (siehe Liste der Stadtteile von Karlsruhe).

Geschichte

Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach gründete die Stadt Karlsruhe am 17. Juni 1715 mit der Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses im Hardtwald bei Durlach. Er ist auch der Namensgeber von Karlsruhe. Nach seiner Gründung war Karlsruhe zunächst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach und der Markgrafschaft Baden-Durlach und von 1806 an die Residenz der badischen Großherzöge.

1825 erfolgte die Gründung des Polytechnikums als Keimzelle der heutigen Universität Karlsruhe durch Großherzog Ludwig I 1846 entstand im Ortsteil Durlach neben Heidelberg eine der ersten Freiwilligen Feuerwehren. Am 4. November 1876 wurde die erste Sinfonie (c-Moll, Opus 68) von Johannes Brahms in der Stadt uraufgeführt. Am 21. Januar 1877 fuhr in Karlsruhe die erste Straßenbahn.

Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche ehemalige Nachbargemeinden eingemeindet oder eingegliedert. Die zunehmende Einwohnerzahl überschritt 1901 die Grenze von 100.000, wodurch Karlsruhe zur Großstadt wurde.

Nach der Revolution 1918 war Karlsruhe bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Hauptstadt des Freistaates Baden. Karlsruhe war Sitz des Landeskommissärbezirkes Karlsruhe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Karlsruhe dem Bundesland Württemberg-Baden zugeschlagen, seit der Schaffung des Bundeslandes Baden-Württemberg 1952 gehört Karlsruhe diesem an. In der Bundesrepublik Deutschland wurde Karlsruhe zur Stadt des Rechts: 1950 nahm der Bundesgerichtshof hier seine Arbeit auf. Am 28. September 1951 folgte das Bundesverfassungsgericht. Erster Präsident wurde der FDP-Politiker Hermann Höpker-Aschoff. Von 1952 bis 1972 war Karlsruhe Sitz des Regierungsbezirkes Nordbaden, seit dem 1. Januar 1973 ist es Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe.

1967 fand die Bundesgartenschau in Karlsruhe und damit erstmals in Baden-Württemberg statt.

Am 7. April 1977 wurde Generalbundesanwalt Siegfried Buback auf dem Arbeitsweg gemeinsam mit seinem Fahrer und einem Justizbeamten von Terroristen der Rote-Armee-Fraktion ermordet.

Charakteristisch für die auf dem Reißbrett geplante Architektur von Karlsruhe ist der "Karlsruher Fächer": Das Schloss liegt im Zentrum eines Kreises, von dem aus fächerförmig Straßen in die Stadt nach Süden und Alleen durch den Hardtwald nach Norden verlaufen. Der klassizistische Architekt Friedrich Weinbrenner prägte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Stadtbild.

Siehe auch: Planstadt

Religionen

1556 wurde in der Markgrafschaft Baden-Durlach die lutherische Reformation eingeführt. Da Karlsruhe den Markgrafen von Baden-Durlach gehörte, war die Stadt bei ihrer Gründung eine protestantische Stadt, doch zogen schon bald auch katholische Bewohner zu. Karl Friedrich von Baden-Durlach erbte 1771 die Besitzungen der erloschenen Linie Baden-Baden, die katholisch geblieben war, und forderte weitsichtig dieselbe religiöse Toleranz wie der Stadtgründer Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Anfang des 19. Jahrhunderts erhielten die römisch-katholischen Christen in der Stadt eine eigene Kirche, die Kirche St. Stephan, geweiht 1814. Heute dürfte der Anteil der Katholiken und der Protestanten an der Gesamtbevölkerung etwa gleich sein.

Die Evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied einer Evangelischen Freikirche sind - zum „Kirchenbezirk Karlsruhe und Durlach“ innerhalb des „Kirchenkreises Nordbaden“ der Evangelischen Landeskirche in Baden, die ihren Sitz in Karlsruhe hat, so daß auch der Landesbischof hier residiert.

Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Stadtdekanat Karlsruhe innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein-Pforzheim der Erzdiözese Freiburg. Der Katholikentag 1992 fand in Karlsruhe unter dem Motto „Eine neue Stadt entsteht“ statt. Messen nach traditioneller und Taizé-Liturgie werden gefeiert.

wurde von Friedrich Weinbrenner in Anlehnung an griechische Tempel gebaut.
In Karlsruhe gibt es auch zahlreiche freikirchliche Gemeinden, darunter eine Alt-Katholische Gemeinde, die Heilsarmee, eine Adventgemeinde, ein Evangelische Täufergemeinde (ETG) in Durlach, eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Freie evangelische Gemeinde (FeG), mehrere Pfingstgemeinden (im BFP Missionsgemeinde, Treffpunkt Leben, FCG, Volksmission Durlach; im MV Johannes-Gemeinde und Hauskirchen-Netzwerk), sowie das freie pfingstkirchliche Missionswerk Karlsruhe, zwei Evangelisch-methodistische Kirchen, eine Evangelisch-Lutherische Gemeinde und eine Mennonitengemeinde. Charismatisch geprägt sind das Christliche Zentrum Karlsruhe e.V. (CZK), die Nehemia-Initiative und die Fabrik88. Darüberhinaus finden sich unterschiedlichste fremdsprachige Gruppen, wie z.B. eine lateinamerikanische evangelikale Gruppe, eine Anglikanisch-Episkopalische oder eine rumänisch-orthodoxe Gemeinde.

An spezielleren Gruppierungen mit christlichem Bezug gibt es u.a. die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen), die Christian Science, mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas, eine "Urchristliche Gemeinde.

Karlsruhe ist auch Sitz der Israelitischen Religionsgemeinschaft Badens, einer Synagoge, mehrerer jüdischer Friedhöfe und eines Chabad-Rabbiners.

Heute leben in Karlsruhe zahlreiche Muslime, es gibt in der Stadt etwa sieben Moscheen und einen deutschsprachigen Muslimkreis.

Daneben existieren eine Baha'i-Gemeinde, ein Zentrum für Kadampa- und eines für Diamantweg-Buddhismus, eine Städtegruppe der Rosenkreuzer und zwei Freimaurerlogen.

Politik

(Ober-)Bürgermeister

Nach Gründung des Schlosses 1715 entstand nahe dabei auch eine Siedlung, in welcher ab 1718 ein Bürgermeister eingesetzt wurde. Ab 1812 erhielten die Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.

Zur Liste der früheren (Ober-)Bürgermeister

Amtierender Oberbürgermeister ist seit 1998 Heinz Fenrich.

Stadtrat

Der Stadtrat von Karlsruhe setzt sich seit der letzten Wahl am 13. Juni 2004 wie folgt zusammen:

Partei Prozent Sitze
CDU 37,2 19
SPD 23,8 12
Grüne 16,6 8
FDP/ Aufbruch 9,6 4
KAL 7,1 3
BüKa/ödp 3,0 1
PDS 2,6 1
Gesamt 48

Wappen

Das Wappen der Stadt Karlsruhe zeigt in Rot ein beiderseits silbern eingefasster goldener Schrägbalken, auf dem das Wort "FIDELITAS" in schwarzen lateinischen Großbuchstaben steht. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb-Rot.

Das Wappen ist eine Umkehrung des Badischen Staatswappen, das einen gelben Schild mit einem roten Schrägbalken zeigt. Der Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm von Baden hatte das Wappen so vorgeschlagen und empfohlen, den Wahlspruch des am Tag der Stadtgründung gestifteten Hausordens "Fidelitas" (Treue) aufzunehmen. Doch wurde dieser Wahlspruch erst ab 1733 im Siegel der Stadt verwendet. Die vom Markgraf vorgeschlagene Farbgebung ist erst seit 1887 im Gebrauch, zuvor verwendete man die Farbgebung des Staatswappens.

Städtepartnerschaften

Karlsruhe unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

In Karlsruhe befindet sich eine der fünf staatlichen Münzprägestätten, in denen die deutschen Euromünzen geprägt werden. Münzen, die in Karlsruhe geprägt sind, tragen den Herkunftsbuchstaben "G". Die Karlsruher Münze wurde bereits 1827 gegründet.

Verkehr

Straßen

Durch das östliche Stadtgebiet führt die A 5 Frankfurt am Main - Basel. Ferner liegt Karlsruhe an der A 8 Karlsruhe - Stuttgart- München, westlich des Rheins verläuft in westlicher Richtung gen Norden die A 65 nach Ludwigshafen und Richtung Südwest die elsässische A 35 nach Straßburg (mit Abzweig nach -Paris) - Colmar - Mülhausen - Basel). Mehrere Bundesstraßen durchqueren das Stadtgebiet, darunter die B 3 (Heidelberg - Freiburg im Breisgau), B 10 (Landau - Stuttgart) und die B 36. Wichtig ist zudem die Südtangente, die an der A 5 als einfache Kreisstraße beginnt, später zur B 10 und jenseits des Rheins zur A 65 wird.

Fernbahn

Karlsruhe ist auch ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Hier kreuzen sich die Bahnstrecken Amsterdam - Köln - Frankfurt - Mannheim - Karlsruhe - Basel - Zürich/Genf und Wien - Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe - Straßburg - Paris, Darmstadt - Heidelberg - Bruchsal - Karlsruhe - Offenburg - Konstanz, sowie Karlsruhe - Neustadt - Kaiserslautern - Trier beziehungsweise Karlsruhe - Pirmasens - Saarbrücken. Die frühere Bedeutung der Stadt ist nach der Stillegung des Rangierbahnhofes jedoch zurückgegangen.

Personennahverkehr ÖPNV

Der Nahverkehr in Karlsruhe gilt als beispielhaft: 7 Linien innerstädtischer Straßenbahnen, ins Umland führen 3 Stadtbahn-Linien, und 8 weitere Zweisystem-Stadtbahnlinien wechseln über Verbindungsstrecken auf das Eisenbahnnetz und fahren dort als Eisenbahn weit in die Region. Betreiberin der meisten Stadtbahnlinien ist die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die Straßenbahn- und Buslinien sowie die Stadtbahnlinie S2 betreiben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK). Die S 3 nach Speyer wird von der DB Regio betrieben. Alle öffentlichen Verkehrsmittel können zu einheitlichen Tarifen des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) benutzt werden. 

Siehe auch: Karlsruher Modell, Schlossgartenbahn Karlsruhe

Wasserverkehr

Mit dem Rheinhafen Karlsruhe hat die Stadt nach Mannheim einen der wichtigsten Binnenhäfen Baden-Württembergs und über den Rhein den südlichsten schleusenfreien Zugang zur Nordsee. Der Umschlag betrug 2003 6,2 Millionen Tonnen. Durch die Stadt fließt zudem die nicht schiffbare Alb.

Karlsruhe ist Sitz der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW).

Luftverkehr

Karlsruhe ist Sitz einer VOR-Station sowie eines Kontrollzentrums der Deutschen Flugsicherung (DFS).

Regional

Um einer weiteren Expansion der Messe bzw. der Nutzung der Flächen des ehemaligen Verkehrslandeplatzes als Gewerbegebiet nicht im Wege zu stehen, wurde das Flugsportgelände verlegt: Am 25. September 2004 wurde das neue "Segelfluggelände Rheinstetten" eröffnet, etwa 500m östlich des bisherigen Flugplatzes.

Überregional

International

Ortsansässige Unternehmen

Messegelände

Etwas außerhalb in Rheinstetten eröffnete im November 2003 die Neue Messe Karlsruhe. In der dm-Arena neben den Messehallen können Veranstaltungen mit bis zu 14.000 Besuchern stattfinden.

Medien

Radio: In der Kriegsstraße befindet sich das Studio Karlsruhe des Südwestrundfunks (SWR). Von hier wird das Regionalprogramm SWR4 Badenradio ausgestrahlt. Zudem befindet sich in der Kriegsstr. 130 das Karlsruhe-Studio des Radiosenders Radio RPR (Rheinland-Pfälzischer Rundfunk), das redaktionell für den nordbadischen und südpfälzer Raum zuständig ist. Als privater lokaler Anbieter sendet Hit1 - das Reporterradio, das von der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) noch als HitRadio RTL die Lizenz bekommen hat. Doch hat sich RTL Mitte 2003 zurückgezogen. Davor hatte die Frequenz der erfolgreiche Sender Die Welle. Abgesehen von den kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Stationen gibt es noch ein Freies Radio, den QUERFUNK, der Nachmittags, in den Abendstunden und am Wochenende sein Programm sendet. Vormittags und in den frühen Abendstunden wechseln sich auf den Frequenzen des QUERFUNK das Lernradio Bruchsal sowie das Radio der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe ab.

TV: Ebenfalls in der Kriegsstraße befindet sich ein Fernsehstudio des SWR, z.b. für Schaltungen in der Tagesschau über Entscheidungen der hiesigen obersten Gerichte. In Karlsruhe gibt es seit September 2003 auch noch einen privaten Fernsehsender R.TV - das Regionale, davor existierte einige Jahre an gleicher Stelle bis zur Insolvenz der regionale Privatsender B.TV.

Zeitung: Als Tageszeitung erscheinen in Karlsruhe die Badische Neueste Nachrichten (BNN), eine Zeitung mit mehreren Lokalausgaben im mittelbadischen Raum, aber keiner Onlineausgabe. Die BNN geben auch die Sonntagszeitung Der Sonntag heraus und sind am Karlsruher Kurier beteiligt, dem die Stadtzeitung beiliegt, das Amtsblatt der Stadt Karlsruhe (das auch über die Startseite der Stadt erreichbar ist).

Als Wochenzeitung wird das Wochenblatt mittwochs in der Stadt und Region (insgesamt vier verschiedene Ausgaben) verteilt.

Eine unabhängige Sonntagszeitung ist der Boulevard Baden.

Ebenfalls unabhängig von den BNN ist die nur online erscheinende "Tageszeitung" ka-news.de, seit dem Jahr 2000 eine der ersten, regionalen Online-Tageszeitungen in Deutschland überhaupt. Neben lokalen Nachrichten gibt es dort auch das Kinoprogramm, einen Veranstaltungskalender sowie mehrere Webcams. Leider sind aber die Nachrichten oft aus den BNN "abgeschrieben".

Das vom gemeinnützigen Verein Stadtjugendausschuss e.V. betriebene "Internet-Café" für Kinder und Jugendliche Info-Line am Kronenplatz 1 pflegt den Karlsruher Kinderstadtplan im Internet "ran-ans-netz". Weitere Medien-Einrichtungen des Stadtjugendausschuss e.V. sind die Jubez-Medienwerkstatt sowie die "Computerschule + Medienwerkstatt JAZ".

Bildung und Forschung

Gerichte

Mit dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof sitzen die beiden wichtigsten deutschen Gerichte in Karlsruhe. Erwähnenswert ist auch der Sitz des Generalbundesanwalts in Karlsruhe, früher auf dem Gelände des Bundesgerichtshofs, seit 1999 in einem eigenen Gebäude. Außerdem gibt es in der ordentlichen Gerichtsbarkeit noch ein Oberlandesgericht (mit Generalstaatsanwaltschaft) sowie ein Amts- und ein Landgericht, die beide zum OLG-Bezirk Karlsruhe gehören. Ferner sitzen das Finanzgericht Baden-Württemberg und ein Verwaltungsgericht in Karlsruhe, außerdem auch ein Arbeitsgericht und ein Sozialgericht. Die Bundeswehr unterhält in Karlsruhe einige Kammern des Truppendienstgerichtes Süd, das seinen Hauptsitz in Ulm hat.

Behörden

Karlsruhe ist Sitz der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder und verschiedener Landesbehörden, wie der Oberfinanzdirektion Karlsruhe und des Rechnungshofes Baden-Württemberg. Auch der Badische Gemeindeversicherungsverband, die Gemeindeprüfungsanstalt, der Landeswohlfahrtsverband Baden und der Kommunale Versorgungsverband Baden-Württemberg, Dienststellen des Innenministeriums, haben hier ihren Sitz. Weiterhin besteht eine Forstdirektion in der Stadt. Auch die Landesversicherungsanstalt Baden-Württemberg und die Landesanstalt für Umweltschutz haben ihren Sitz in Karlsruhe.

Außerdem besteht in Karlsruhe eine Bundesgrenzschutzinspektion zum Schutz des Bundesverfassungsgerichtes.

Als Sitz des Regierungsbezirkes Karlsruhe, des Regionalverband Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe (dem die Stadt selbst nicht angehört), beherbergt die Stadt auch deren Verwaltungen. Das Generallandesarchiv, das für das Gebiet des Regierungsbezirkes zuständig ist, sitzt ebenfalls in Karlsruhe.

Internet

Karlsruhe hat bei der Entwicklung des Internets in Deutschland eine wichtige Rolle gespielt und tut es bis heute. So wurden an der Universität Karlsruhe 1984 Deutschlands erste E-Mails empfangen und von 1994 bis 1998 sämtliche deutschen Domains verwaltet.

Eine Karlsruher Firma betreibt Europas größtes Rechenzentrum, ca. 40% aller deutschen Webseiten werden in Karlsruhe verwaltet. Im Umfeld der Universität sind ungefähr 2.500 Internet- und Telekommunikations-Firmen entstanden, so dass Karlsruhe 2003 zur "Internethauptstadt Deutschlands" gewählt wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kulturpreise

Mundart

Die Karlsruher Mundart ist eine in den letzten drei Jahrhunderten entstandene Mischung aus den Dialekten der umliegenden Bevölkerungsgruppen. Vom Süden sind alemannische Einflüsse spürbar, vom Norden und Westen fränkische und im Osten sind die schwäbischen Gebiete nicht sehr weit, welche allerdings einen geringeren Einfluss auf den Dialekt haben.
Sprachwissenschaftlich gehört Karlsruherisch zu den süd-rheinfränkischen Dialekten, umgangssprachlich wird die Mundart allgemein als Badisch oder "Brigantendeutsch" bezeichnet.

Theater

Badisches Staatstheater Karlsruhe (Oper, Schauspiel, Ballett)
  • Jakobus-Theater (gegr.1972)
  • Kammer-Theater (Boulevard-Bühne, gegr. 1956)
  • Theater "Die Käuze" (gegr. 1967)
  • Sandkorn-Theater (gegr. 1956)
  • Theater in der Orgelfabrik e.V. (gegr. 1987)
  • Theater "Die Spur" (gegr. 1961)
  • Bluemix Kinder- und Jugendtheater e.V. (gegr. 1994; 2004 geschlossen nach Streichung des städtischen Zuschusses)
  • "d'Badisch Bühn" (Mundarttheater mit Gastwirtschaft, gegr. 1982)
  • UniTheater Karlsruhe

  • Orchester und Chöre

    Veranstaltungszentren

    Museen

    Zu den bekanntesten Museen gehören

    Weitere Bauwerke und Museen sind im Artikel Sehenswürdigkeiten in Karlsruhe aufgeführt.

    Regelmäßige Veranstaltungen

    und Schloss

    Sport

    Fußball

    Erfolgreichster Fußballverein der Stadt ist der Karlsruher SC, der im Wildparkstadion derzeit in der 2. Bundesliga spielt. Größter Erfolg war der Deutsche Meistertitel des Vorgängervereins "Phönix Karlsruhe" im Jahre 1909, sowie zwei Pokalsiege in den Jahren 1955/56.

    Basketball

    Der Basketballverein BG Karlsruhe spielt seit der Saison 2003/2004 in der 1. Basketball-Bundesliga, nachdem ihnen ein Auswärtssieg in Chemnitz den Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga ermöglichte. Spielstätte ist die 4600 Zuschauer fassende Europahalle.

    Leichtathletik

    Jährlich findet mit dem Fidelitas Nachtlauf ein Ultramarathon in Karlsruhe statt.

    Gastronomie

    Link zur entsprechenden Seite auf dem Karlsruher Stadtwiki

    Karlsruhe im Überblick

    Weitere Informationsquellen

    Wikilinks

    Literatur

    Weblinks



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