Karl Schmidt-Rottluff
Karl Schmidt wurde in Rottluff bei Chemnitz (Sachsen) geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff. Am 7. Juni 1905 wurde die Künstlergruppe Brücke von den Studienkollegen (Architektur) Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel in Dresden gegründet. Im November folgte die erste Ausstellung der Brücke in Leipzig. 1913 wurde sie aufgelöst. 1938 wurden seine Werke (608 Arbeiten) in den deutschen Museen als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt. 1947 wurde er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg berufen.
Über 300 Werke von Karl Schmidt-Rottluff, darunter Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Postkarten, Holzschnitte, Radierungen, Lithographien, Gebrauchsgraphik und Plastiken werden vom Brücke-Museum in Berlin (Zehlendorf) verwahrt. Schmidt-Rottluff gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.
Zu den Werken Schmidt-Rottluffs zählen auch einige Porträts u.a. von der Kunsthistorikerin Dr. Rosa Schapire, mit der er eng befreundet war, und von Lyonel Feininger, einem weiteren Vertreter des Expressionismus.
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2 Weblinks |
Werke
1912, "Villa mit Turm", Kunsthalle Mannheim1912, "Petriturm in Hamburg", Privatbesitz
1912, "Häuser bei Nacht", Museum of Modern Art, New York
Weblinks
Einige Werke
- Roter Turm im Park, 1910 im Städel-Museum
- Zwei Frauen, 1914 (Von-der-Heydt-Museum Wuppertal)
- Drei Frauen am Meer, 1919 & Norwegische Landschaft (Skrygedal), 1911 im Buchheim-Museum
- Signalstation, 1920
- Selbstbildnis mit Cigarre, 1919; Nächtlicher Mittelmeerhafen, 1930 & Abend im Zimmer, 1935 (Museum Wiesbaden)
- ohne Titel (Sammlung Frieder Burda)
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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