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Kaiserslautern

Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage: {}
Höhe: 245 m ü. NN
Fläche: 139,72 km²
Einwohner: 99.095 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 709 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67601-67663 (alt 6750)
Vorwahlen: 0631
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 12 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
18 Ortsbezirke
mit 22 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Willy-Brandt-Platz 1
67653 Kaiserslautern
Website: www.kaiserslautern.de
E-Mail-Adresse: stadt@kaiserslautern.de
Politik
Oberbürgermeister: Bernhard J. Deubig (CDU)
Kaiserslautern, (FIFA WM STADT 2006) die Barbarossa-Stadt, die von den US-Mitbürgern auch K-Town genannt wird, ist eine Industrie- und Universitätsstadt am nördlichen Rand des Pfälzerwaldes im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz.

Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises Kaiserslautern. Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem durch seinen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern.

Kaiserslautern hat etwa 100.000 Einwohner und steht damit zusammen mit Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter beziehungsweise fünfter Stelle unter den Großstädten des Landes. Die Einwohnerzahl der Stadt Kaiserslautern überschritt 1969 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Heute schwankt die Einwohnerzahl um die 100.000er Marke. Hinzu kommen noch knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und am Luftwaffenstützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen.

Die nächsten größeren Städte sind Ludwigshafen am Rhein, etwa 70 km östlich und Saarbrücken etwa 70 km westlich.

Kaiserslautern ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Geschichte
3 Politik
4 Wirtschaft und Infrastruktur
5 Kultur und Sehenswürdigkeiten
6 Persönlichkeiten
7 Literatur
8 Weblinks

Geografie

Kaiserslautern liegt im sog. Kaiserslauterer Becken am Westrand der Haardt (östl. Teil des Pfälzerwaldes). Das Becken wird umrahmt im Süden und Osten von bewaldeten Höhen (Humberg, Kahlenberg) und im Norden vom Rothenberg und dehnt sich im Westen in die Westpfälzische Moorniederung, die zeitgleich mit dem Südwestdeutschen System entstand, mit dem sog. Landstuhler Bruch aus, welches im Süden von der Sickinger Höhe begrenzt wird.

Geologie

Kaiserslautern befindet sich auf einem Rotsandsteingebirge, welches ursprünglich von Muschelkalksedimenten überlagert war. Diese Sedimente wurden später jedoch ausgewaschen und im Westrich abgelagert.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle- außer der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz), das zum Landkreis Bad Dürkheim gehört - im Landkreis Kaiserslautern:

Otterbach, Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach bei Kaiserslautern, Hochspeyer, Waldleiningen, Lambrecht (Pfalz), Trippstadt, Stelzenberg,Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Weilerbach, Rodenbach (Pfalz), Katzweiler

Klima

Kaiserslautern liegt innerhalb der gemäßigten Klimazone mit Niederschlägen zu allen Jahreszeiten. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hat Kaiserslautern ein recht warmes und sehr sonniges Klima. Durch die Lage im Lee von Hunsrück und Eifel werden Niederschläge bei Nordwestwetterlagen meist abgehalten.


|Monat

|Maximal

|Minimal
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
04°C 05°C 10°C 13°C 19°C 22°C 25°C 25°C 20°C 15°C 09°C 05°C
-1°C -2°C 02°C 03°C 08°C 12°C 14°C 13°C 09°C 06°C 03°C 01°C

Stadtgliederung

Das Gebiet der Kaiserslauterer Kernstadt ist traditionell in vier "Fünftel" eingeteilt, die durch die Farben blau (Südwesten), weiß (Westen), gelb (Nordwesten), rot (Nordosten) und grün (Südosten) gekennzeichnet wurden. (Diese Einteilung spiegelt sich noch in beispielsweise in den althergebrachten Emaille-Hausschildern, die nicht nur die Hausnummer, sondern durch die Farbe auch die Zugehörigkeit zum "Fünftel" angeben; auch die Farbe der alten, an Hauswänden angebrauchten Straßenschilder bezieht sich auf die Fünftel.) Verwaltungstechnisch haben die Fünftel keine Bedeutung mehr.

Mit der Eingemeindung der umliegenden Ortschaften 1969 ergab sich eine "natürliche Einteilung" in Kernstadt und Ortsteile. Die Ortsteile hatten auch nach der Eingemeindung einen Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher behalten; die Ortsbeiräte waren zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in seinem Kommunalrecht die Möglichkeit eröffnet hatte, auch in Städten solche Ortsbeiräte einzurichten, wurden die Stadt (einschließlich der Ortsteile) in 18 Ortsbezirke eingeteilt, um die Bürgernähe erhöhen. DIe Ortsbeiräte waren bei wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Entscheidungen zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme oblag dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Nur einzelne Maßnahmen konnten die Ortsbeiräte in eigener Zuständigkeit allein entscheiden.

Ende 2002 wurden die Hauptsatzung der Stadt geändert und die Ortsbezirke für die Kernstadt wieder aufgelöst. Ortsbezirke bestehen jetzt nur noch für Einsiedlerhof, Morlautern, Erlenbach, Mölschbach, Dansenberg, Hohenecken, Siegelbach und Erfenbach.

Geschichte

Der Raum um Kaiserslautern ist seit der Jungsteinzeit (Bandkeramikzeit, 6./5. Jahrtausend v. Chr.) besiedelt, auch römische Besiedlung ist nachweisbar. Um 830 wurde die "villa Luthra" im Lorscher Reichsurbar erstmals urkundlich erwähnt. Nach 1152 ließ Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, hier eine Pfalz errichten. 1276 verlieh König Rudolf von Habsburg dem Ort Lautern die Stadtrechte. 1375 wurde die jetzt auch "Kaiserslautern" genannte Stadt an die Kurpfalz verpfändet und damit kurpfälzische Oberamtsstadt. Nach 1571 ließ Johann Casimir, der "Jäger aus Kurpfalz", neben der Barbarossaburg ein Schloss bauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrfach blutig besetzt. 1688 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg und danach im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 erneut durch die Franzosen besetzt, Schloss und Burg wurden gesprengt.

Nach den Napoleonischen Kriegen wurde Kaiserslautern 1801 französisch und Sitz einer Unterpräfektur. Nach den Befreiungskriegen wurden 1816 die Pfalz und damit auch Kaiserslautern bayerisch. In der Revolution von 1849 residierte in der Fruchthalle eine "Provisorische Regierung", die die Unabhängigkeit der Pfalz von Bayern proklamierte.

Nach 1850 entwickelte sich Kaiserslautern zu einer Industriestadt ((1857: Gründung der Kammgarnspinnerei; 1862: Gründung der Nähmaschinenfabrik Pfaff) und entwickelte sich zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.

Nach dem Ersten Weltkrieg steht die Stadt unter französischer Verwaltung (bis 1930), wogegen sich 1923/24 Separatistenunruhen erheben.

Im März 1933 beginnt die nationalsozialistische Zeit in Kaiserslautern. Im August 1938 wird die Synagoge abgerissen. Im Zweiten Weltkrieg  kommt es ab 1940 immer wieder zu Luftangriffen. Bei mehreren Großangriffen 1944/45 wird die Stadt weitgehend zerstört. 
Am 20. März 1945 wird die Stadt durch die Amerikaner eingenommen. Der Krieg ist zu Ende. 

Die Nachkriegszeit ist durch verkehrsgerechten Wiederaufbau der Stadt und Zuzug Tausender Vertriebener gekennzeichnet. Zugleich wird der Raum Kaiserslautern ("Bastion Pfalz") zur größten US-amerikanischen Garnison außerhalb der USA. Durch die Eingemeindung umliegender Ortschaften wird Kaiserslautern 1969 zur Großstadt, 1970 wird die Universität gegründet. Die zunächst wiederaufblühende Industrie (1966: Ansiedlung von Opel) ist jedoch durch die militärische Nutzung großer Flächen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten gehemmt, seit den 1970er-Jahren kommt die Industrie in die Krise (1981: Konkurs der Kammgarnspinnerei, Entlassungen bei Pfaff, Opel usw.). Weitere Probleme entstehen durch die Verkleinerung der amerikanischen und den Abzug der französischen Garnison. Heute sieht sich Kaiserslautern, unterstützt durch Konversionsprojekte des Landes, auf dem Weg zu einer "Wissenschafts- und IT-Stadt".

Weitere Details: Geschichte Kaiserslauterns

Religionen

Kaiserslautern als Teil der Pfalz wurde schon sehr früh von der Reformation erfasst. Die Stadt war damit über viele Jahrhunderte eine vorwiegend evangelische Stadt, wobei das reformierte Bekenntnis vorherrschte. Im 17. Jahrhundert scheiterten mehrere Versuche der Rekatholisierung, doch gelang es den Katholiken ab dem 18. Jahrhundert wieder Bedeutung in der Stadt zu erlangen. Mit der gesamten Pfalz fiel 1815 auch Kaiserslautern im Zuge der territorialen Neuordnung durch den Wiener Kongress an Bayern. Damit kam es zu der paradoxen Situation, dass der katholische bayerische König Max Joseph Haupt der evangelischen Kirche wurde – und zwar sowohl der lutherischen als auch der reformierten Konfession. Auf sanften Druck aus München vereinigten sich 1818 die lutherischen und reformierten Gemeinden zu einer einheitlichen unierten Kirche, die den Namen "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche Kirche der Pfalz" trug, dem Vorläufer der heutigen Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche). Im August 1818 wurde in Kaiserslautern auf einer Generalsynode die Vereinigung beschlossen und mit einem Zug von der (lutherischen) "Kleinen Kirche" (der heutigen Unionskirche) zur (reformierten) Stiftskirche gefeiert. Kaiserslautern wurde danach Sitz eines Dekanats. Zum Kirchenbezirk Kaiserslautern gehören heute alle protestantischen Kirchengemeinden innerhalb des Stadtgebiets (mit Ausnahme der Gemeinden in den Ortsteilen Siegelbach, Erfenbach und Mölschbach, die dem Kirchenbezirk Otterbach zugehören) sowie die Kirchengemeinden Hochspeyer (einige Kilometer östlich von Kaiserslautern) und die Kirchengemeinde Schopp-Linden einige Kilometer südlich von Kaiserslautern. Die in der Stadt gelegenen Gemeinden des Kirchenbezirks haben sich in der "Protestantischen Gesamtkirchengemeinde" zusammengeschlossen, in deren Trägerschaft sich die diakonischen Einrichtungen wie Kindergärten befinden.
Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zum Bistum Worms. Nach dessen Auflösung 1801 gehörten sie zum Bistum Mainz und seit 1817 zum Bistum Speyer. Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt zum "Pfarrverband Kaiserslautern".
Zu den sonstigen christlichen Gemeinden gehören zum Beispiel die Selbständige Lutherische Gemeinde "St. Michaelis", die Altkatholische Gemeinde, die Adventgemeinde, die Neuapostolische Gemeinde, die Evangelisch-Methodistische Gemeinde sowie mehrere Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden.
In Kaiserslautern existierte bereits bis 1938 auch eine jüdische Gemeinde. Die 1886 gebaute Synagoge am heutigen Synagogenplatz wurde im Frühjahr 1938 von der Stadt erworben und im Sommer 1938, also vor der so genannten Reichskristallnacht, aus "stadtplanerischen Gründen" gesprengt. In einem Projekt der TU Darmstadt wurde die Synagoge im Jahr 2001 virtuell rekonstruiert. Heute gehören der Jüdischen Gemeinde in Kaiserslautern wieder mehr als 300 Mitglieder an. In Kaiserslautern befindet sich die einzige Synagoge der Pfalz.
Ferner leben in Kaiserslautern etwa 1.500 Muslime. Der türkische "Moschee-Verein" betreibt in einem umgebauten Geschäftshaus eine eigene Moschee.
Kaiserslautern gilt als bedeutendes Zentrum der Freimaurer in Deutschland.

Kaiserslauterer Sagen

Über die Geschichte Kaiserslauterns gibt es etliche Sagen, welche für die Stadt heute noch von wichtiger Bedeutung sind (so erklärt zum Beispiel die Sage vom Hecht im Kaiserswoog, warum die Stadt einen Fisch im Wappen führt).

Politik

Stadtoberhäupter und Stadtrat

An der Spitze der Stadt Kaiserslautern stand über die Jahrhunderte der Schultheiß als oberster Richter und Verwaltungsbeamter der Stadt. Später gab es einen Bürgermeister, der anfangs ehrenamtlich tätig war. Ab 1906 war er hauptamtlich tätig und ab 1913 erhielt er den Titel Oberbürgermeister. Die Stadtratswahl vom 13. Juni 2004 ergab folgendes Ergebnis:
  1. SPD 37,1% (+0,8) - 19 Sitze (-1)
  2. CDU 37,0% (-9,9) - 19 Sitze (-8)
  3. Bündnis 90/Die Grünen 8,3% (+3,6) - 4 Sitze (+1)
  4. FWG 7,6% (+2,9) - 4 Sitze (+4)
  5. FDP 6,4% (+2,3) - 4 Sitze (+2)
  6. FBU 3,7% (+3,1) - 2 Sitze (+2)

Name und Wappen der Stadt

Der Name der Stadt lautete ursprünglich "Lutra" nach dem Flüsschen, das durch Kaiserslautern floss. Heute wird die Lauter unterirdisch durch die Stadt geführt. Im Jahre 1322 ist in einer Urkunde erstmals der Name 'Kayserslûtern' bezeugt. Die Hinzufügung des Wortes Kaiser bezieht sich wahrscheinlich auf das Wirken Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, der hier ab 1152 die Kaiserpfalz erbauen ließ und sich bis zum Jahre 1186 fünfmal darin aufhielt, um Römerzüge vorzubereiten.

Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch (Hecht). Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Der Pfahl ist bereits seit 1266 belegt und stellt den Bach Lauter dar, welche der Stadt den Namen gab. Ab 1373 ist der Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider Symbole sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der Geschichte mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und Weiß seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 3. August 1842 von König Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren Jahrhunderten enthielt das Siegel auch noch andere Symbole, zum Beispiel eine Zinnenmauer mit als Kirchtürmen gedeuteten Gebäuden.

Städtepartnerschaften

Kaiserslautern unterhält eine Vielzahl von Städtepartnerschaften und -freundschaften. Die erste Partnerschaft entstand schon 1960.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 6 Saarbrücken-Mannheim. Ferner endet hier die A 63 aus Richtung Mainz und trifft im Autobahndreieck Kaiserslautern auf die A 6. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden nach Norden die B 270, in West-Ost-Richtung die B 37 und in Richtung Nordwesten die B 40.

Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien der Technischen Werke Kaiserslautern (TWK) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Westpfalz Verkehrsverbunds (WVV) zu benutzen. Ab dem Hauptbahnhof kann auf der Bahnstrecke nach Osten auch der Tarif im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) genutzt werden. Seit dem Jahreswechsel 2003/04 ist der Hauptbahnhof Kaiserslautern westlicher Endhaltestelle der S-Bahn Rhein-Neckar, die die Stadt mit Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg verbindet. Eine Verlängerung der S-Bahn nach Westen bis Homburg (Saar) ist bis 2006 geplant. Weiterhin wird die Einrichtung einer "City-Shuttle"-Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Campus der Universität diskutiert. Diese soll teilweise öffentliche Straßen, teilweise speziell hierfür errichtete "Schienen" nutzen.

Die Stadt liegt an der in Ost-West-Richtung verlaufenden Bahnhauptstrecke Saarbrücken-Mannheim (die sog. Pfälzische Ludwigsbahn), nach Süden führt eine eingleisige Strecke bis Pirmasens, nach Norden die sog. Lautertalbahn bis Lauterecken und nach Nordwesten die sog. Alsenztalbahn nach Bad Kreuznach und Mainz. Die frühere Bedeutung Kaiserslauterns als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stillegung des Rangierbahnhofes Einsiedlerhof zurückgegangen.

Wirtschaft

Kaiserslautern ist trotz Arbeitsplatzabbau der Unternehmen noch immer eine bedeutende Industriestadt mit über 11.000 Arbeitsplätzen im industriellen Bereich. Der bedeutendste Arbeitgeber der Region ist indes die US-amerikanische Militärgemeinde Kaiserslautern mit etwa 28.000 Arbeitsplätzen (davon 6700 deutsche Zivilbeschäftigte). Mit der Technischen Universität als Kristallisationszentrum entwickelt sich Kaiserslautern aber zunehmend zu einem Wissenschaftsstandort mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie, wie zahlreiche Firmengründungen und -ansiedlungen der letzten Jahre zeigen.

Eine Auswahl von auch überregional bekannten, in Kaiserslautern ansässigen Firmen bietet die folgende Liste.

Medien

Die Stadt hat ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) und des privaten RPR. Einige Bürger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OKK) ein Fernsehprogramm zusammen. Als Tageszeitung erscheint die "Pfälzische Volkszeitung" als Regional- beziehungsweise Lokalausgabe der in Ludwigshafen ansässigen "Rheinpfalz", als kostenlose Wochenzeitung das "Wochenblatt Kaiserslautern". Ferner gibt es kostenlose, monatlich Programm- und Szenezeitschriften (z.B. Pavillon).

Soziale Dienste und Ämter

Bildung und Forschung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater/Kino/Vergleichbares

Museen und Bibliotheken

Bauwerke

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

In der Reihenfolge der Verleihung des Ehrenbürgerrechts:

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in Kaiserslautern geborene Persönlichkeiten, chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Kaiserslautern hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Literatur

Weblinks



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