James Franck
Geboren in Deutschland als Sohn von Jacob Franck (Banker) und Rebecka Nachum wuchs Franck in Hamburg auf, wo er auch sein Abitur erreichte. Schließlich studierte er an der Universität Heidelberg Chemie und in Berlin Physik, wo er 1906 seinen Doktortitel machte. 1911 heiratete Franck Ingrid Josefson, mit der er zwei Töchter, Dagmar und Lisa, hat.
Franck ist als Physiker unsterblich geworden durch den in den Jahren 1912-14 durchgeführten Franck-Hertz-Versuch mit Gustav Hertz, der endgültig das Bohrsche Atommodell bewies. Dafür erhielten die beiden Physiker 1925 auch den Nobelpreis. 1951 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen.
Während des ersten Weltkriegs diente Franck dann freiwillig in der deutschen Armee und verdiente sich bei einem Gasangriff 1917, wegen dessen er schwer verletzt zurück nach Berlin musste, das Eiserne Kreuz Erster Klasse.
1920 ging Franck an die Universität Göttingen als Professor für Experimentelle Physik, wo er mit Max Born sowie seinen Schülern Blackett, Condon, Houtermans, Kopfermann, Kroebel, Heinz Maier-Leibnitz, Robert Oppenheimer und Rabinovich in Berührung kam. Mit Condon etablierte er dann das Franck-Condon-Prinzip.
Als 1933 die Nationalsozialisten an Macht gewannen, kündigte Franck aus Protest seinen Posten an der Universität Göttingen und zog nach Baltimore. Nach einem Jahr als Gastprofessor in Dänemark ging er wieder zurück nach Baltimore und schließlich nach Chicago, wo er als Direktor des Metallurgie-Labors mit dem Manhattan-Projekt in Berührung kam. Er arbeitet dort mit, hatte jedoch moralische Bedenken, die er schließlich zusammen mit Gleichdenkenden im Franck-Report veröffentlichte.
In zweiter Ehe heiratete Franck die Physikerin Hertha Sponer, seine frühere Göttinger Mitarbeiterin.
Er verstarb am 21.05.1964 auf einem Besuch in Göttingen.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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