Harry Kupfer
Kupfer begann seine Karriere zielstrebig in den 1950er Jahren in der DDR. Zunächst studierte er Theaterwissenschaft in Leipzig und konnte bereits 1958 in Halle an der Saale mit Antonin Dvoráks Rusalka seine erste Oper inszenieren. Von 1958 bis 1962 war er Oberspielleiter der Oper von Stralsund, dann von 1962 bis 1966 in Karl-Marx-Stadt. Es folgten Engagements in Weimar und Dresden bis er 1981 die Leitung der Komischen Oper in Berlin übertragen bekam. Hier avancierte er zu einem der profiliertesten Opernregisseure Europas. Mehr als 175 Inszenierungen stehen mittlerweile auf seinem Regiekonto. Neben der Arbeit in Berlin gastierte er noch zu Zeiten der DDR in Graz, Kopenhagen, Amsterdam, Cardiff, London, Wien, Salzburg, San Francisco, Moskau, Zürich und auch in Westdeutschland.
Bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen inszenierte er 1978 Der fliegende Holländer und 1988 den Ring der Nibelungen.
Auch in der Sparte Musical war Harry Kupfer erfolgreich. So inszenierte er 1992 das Musical Elisabeth im Theater an der Wien.
Harry Kupfer ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, der Freien Akademie der Künste in Hamburg und Professor an der Berliner Musikhochschule.
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Zur Erklärung siehe Wikipedia:Personendaten.
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